NEWSLETTER DER SAMARA FOUNDATION
September 2007

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“Wir nähern uns schnell dem wunderbaren Herbstäquinoktium (Tagundnachtgleiche) hier in der nördlichen Hemisphäre. Dieses Ereignis wird, aus meiner Sicht, oft vergessen, ist diese Zeit doch ein äußerst wichtiger Anlass zum Feiern. Feiern im Sinne einer tiefen Anerkennung der verschiedenen Aspekte in einem selbst.

Es ist wundervoll, diesen Moment des Äquinoktiums zu feiern und uns zu erinnern. An was wir uns eigentlich erinnern ist das Licht. Dieses Licht ist ständig in Berührung mit der Essenz unseres Wesens, aber es ist besonders stark während der Sonnenwende und des Äquinoktiums, wie Forscher in der Nähe von Monumenten wie dem „Stonehenge“ und anderen Stein-Monumenten herausgefunden haben. Und, während dieser Zeit des Gedenkens, können wir bewusster werden im Verstand, im Körper, in den Emotionen und in der Essenz unseres Wesens.

Dieses Licht scheint nicht nur extern. Es ist nicht etwas, was einfach nur äußerlich über die Sinne erfahren werden kann, auch wenn der externe Aspekt dieses Lichts wunderschön ist zu dieser Jahreszeit. Es ist eine lebensnotwendige interne Strahlung, die zwei große Formen annimmt – der männliche Lichtstrahl und der weibliche Schein.

Der männliche Lichtstrahl ist einfacher zu erfahren über den maskulinen Aspekt in uns. Das Maskuline ist die für uns gängigere Erfahrung aufgrund unserer (westlichen) Kultur. In dieser Kultur bemessen wir die Zeit nach dem männlichen Licht, indem wir den westlichen Kalender benutzen, der das Sonnen- oder maskuline Licht wiedergibt, daher haben Äquinoktium und entsprechende Gedenkfeiern eine geringere Bedeutung.

Interessanterweise basiert der Islamische Kalender, der von einer Kultur stammt, die im Westen als sehr maskulin wahrgenommen wird, ausschließlich auf dem Mondzyklus anstatt dem Sonnenzyklus. Er bemisst die Zeit nach dem Mond anstatt der Sonne.

Der weibliche Schein ist ganz anders im Charakter und der inneren Erfahrung, aber letztendlich gleichwertig und Teil des Lichtes. Der Mond würde nicht ohne die Sonne scheinen.

Die Vereinigung beider Lichter – maskuliner Lichtstrahl und femininer Schein – erzeugt Leben für alle Wesen auf dieser Erde.

Leben ist dann harmonisch, wenn diese zwei Lichter in einer harmonischen Weise zusammenwirken, so wie das Yin und Yang des Ostens. Um dies zu erreichen, müssen das Maskuline und das Feminine gleichermaßen geachtet werden – als inneres Licht und als externe Erfahrung, anstatt Trennung zu erzeugen oder nur eines von beiden zu fokussieren.

Da beide Aspekte des Lichts einer gleichwertigen Anerkennung bedürfen, erzeugt der westliche und mehr maskuline/materielle Kalender Ungleichgewichte, die sich in unserer Lebenserfahrung manifestieren, da der Fokus nur auf Zeit und materielle Ziele gerichtet ist und kaum Zeit bleibt für die mehr feminine Tätigkeit der inneren Reflexion. Dieses Ungleichgewicht schafft Disharmonien zwischen Menschen in deren Handlungen, deren Gedanken und Gefühlen der Verzweiflung. Dies können wir umso mehr in der heutigen Welt beobachten, die durch Separation und selbstbezogene Bedürfnisse gekennzeichnet ist.

“Warum ist das so?” fragen wir uns oft. Wir fragen, weil wir nicht die Kernthematik und fundamentale Struktur verstehen, die ursächlich ist für diese Disharmonie.

Wenn wir während des speziellen Moments des Äquinoktiums die Harmonie beider Aspekte in uns zelebrieren, kreieren wir das für uns so lebensnotwendige Zusammenwirken von Sonne und Mond.

Dieses Wechselspiel zwischen Sonne und Mond war ein unerlässlicher Bestandteil alter und weiser Kulturen. Die Zelebrierung in diesen Kulturen war weder rein maskuliner Art nach außen gerichtet, so wie heutzutage Feste stattfinden mit materiellen Geschenken und dem Frönen der Sinne, noch war sie eine stille, interne Selbstbetrachtung, wie sie als Reaktion gegen die maskuline Oberflächlichkeit zu beobachten ist. Vielmehr waren die Feiern eine Brücke zwischen den Welten.

Der Atem ist auch eine Brücke zwischen den Welten – wenn wir einatmen, ist das ein Anfang und wenn wir ausatmen das Ende. Wenn wir Ein- und Ausatmung zusammenführen können, honorieren wir unseren Ursprung und schaffen eine wunderbare Harmonie. Und, wie in den alten Zeiten, ist es uns möglich, mit schlichter Freude zu feiern, als ob es der erste Tag unseres Lebens wäre.

Einige Menschen sehen diese Jahreszeit als das Ende des Sommers an, aber statt dem Ende, wenn wir uns die Zeit geben einzuatmen, was um uns ist, werden wir bemerken, dass die Farben und Lichter, die auf uns zurückreflektiert werden, eine Brücke darstellen zu den herrlichen Goldtönen, die in uns sind.

Tony Samara

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Liebe Freunde,

Wir freuen uns Euch mitzuteilen, dass ein weltweiter Meditationslink geschaffen wurde, um das europäische Herbstäquinoktium am 23. September zu feiern. Es bedarf keinerlei spezieller Vorbereitungen. Du kannst Dich individuell anschließen oder eine Gruppe zusammenstellen, um diesen Moment zu feiern. Die offizielle Zeit des Äquinoktiums ist 10:51 Uhr für Großbritannien und Portugal und 11:51 Uhr für das übrige Europa.

Wir freuen uns ebenfalls, Euch auf einer von Tonys Fastenprogrammen und Entgiftungstagen willkommen zu heißen:

Portugal -- 4-7 October 2007
Zagreb, Kroatien -- 13-14 Oktober 2007
Slovenien -- 2-4 November 2007
Graz, Österreich -- 20 Oktober 2007
Warschau, Polen -- 10 November 2007

In den vielen weltweit stattfindenden Programmen und Workshops ist es immer möglich, in Tonys Gegenwart zu sein und persönlich mit ihm in Kontakt zu treten. Das aktuelle Programm findet Ihr auf unserer Website (http://www.tonysamara.org).

Wir haben eine sehr positive Rückmeldung auf die Programme und den Newsletter bekommen, obwohl viele geäußert haben, dass es ihnen nicht möglich sei, an Seminaren teilzunehmen und sie sich einen einfacheren Zugang zu Lehre und Praxisarbeit von Tony Samara wünschen würden.

Warum nicht die Gelegenheit ergreifen und einige der erhältlichen CDs und DVDs erwerben, die eine große Inspiration sind?

Warum nicht eine Gruppe organisieren in Deiner Umgebung, deren Mitglieder sich gegenseitig unterstützen durch regelmäßige Zusammenkünfte? Es ist oftmals einfacher, gemeinsam zu praktizieren und die Unterstützung Gleichgesinnter zu spüren. Bitte informiert uns, falls ihr eine Gruppe ins Leben ruft, so dass wir andere mit Euch in Verbindung bringen können.

Vielen Dank für Eure Unterstützung und Eure Liebe, damit diese wundervolle spirituelle Arbeit in der Welt, in der wir leben, expandieren kann.

Die Samara Foundation